in der Stadt Trier

im Landkreis Trier-Saarburg

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Artikel im TV am 29.01.2012
Neues Altenheim: Erste Bewohner ziehen ein

Voll im Zeitplan liegen die Bauarbeiten für das neue Seniorenzentrum in der Eurener Straße in Trier. Die ersten sechs Bewohner werden am Mittwoch, 1. Februar, einziehen. Zusammen mit dem zweiten Bauabschnitt, der im Juli bezugsfertig sein soll, bietet das Zwölf-Millionen-Projekt 87 Pflegeplätze, elf betreute Wohnungen und - ein Novum in der Region - 25 Appartements in zwei ambulant betreuten Wohngemeinschaften.


Nicole Grundhöfer, Leiterin des Seniorenzentrums Euren, ist stolz auf den verglasten zweistöckigen Rundgang, der speziell für Demenzkranke angelegt ist. Im Hintergrund laufen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt weiter. Von der Eurener Straße aus wirkt das dreigeschossige Gebäude recht schlank. Auch von der St.-Helena-Straße aus wird nur eine Schmalseite des Hauses zu sehen sein. Und doch werden hinter den großen Fenstern bald mehr als 200 Menschen wohnen oder arbeiten. Zurzeit werden die 74 Pflegeappartements, fünf betreute Wohnungen, Aufenthalts- und Therapieräume eingerichtet. Das Reinigungspersonal hat alle Hände voll zu tun. Denn am Mittwoch eröffnet das neue Seniorenzentrum in Euren.

 

TV-Foto: Mechthild Schneiders Trier-Euren.

Zweiter Abschnitt im Juli fertig

Seit Frühjahr 2011 baut die Seniorenanlage Trier GmbH (Köln) im Karree Eurener Straße/Im Greimersfeld/St.-Helena-Straße. Betreiber ist die Ago-Unternehmensgruppe ("Ago" bedeutet in der Weltsprache Esperanto "Alter") aus Köln. Architekt der dreigeschossigen Anlage ist der Trie rer Werner Schaack.
Acht Millionen Euro investiert die Ago im ersten Bauabschnitt, weitere vier im zweiten, sagt Diana Ruhmöller vom Ago-Heimmanagement. Der zweite Abschnitt soll im Juli auf einem Teil des Geländes des alten Bürgerhauses in der St.-Helena-Straße fertiggestellt sein. Dort entstehen weitere 13 Pflegeplätze, sechs betreute Wohnungen und zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit insgesamt 25 Plätzen.
Die Altenwohnungen im Dachgeschoss des ersten Bauabschnitts seien alle belegt, die stationären Pflegeplätze bereits zur Hälfte. "Die ersten sechs Bewohner ziehen am Mittwoch ein", berichtet die 32-jährige Ruhmöller. Die Zimmer der Pflegeplätze sind grundmöbliert und mit einem niedrigen Pflegebett ausgestattet. Die großen Fenster lassen viel Licht hinein.
"Wir bieten nur Einzelzimmer an", sagt Heimleiterin Nicole Grundhöfer aus Trier. Rund 18 Quadratmeter sind die Räume mit Bad groß, die Wohnungen im Obergeschoss rund 55. In eines ziehe ein Eurener Ehepaar. Durch die Fenster ihres neuen Domizils aus könnten sie ihr bisheriges Zuhause sehen, berichtet die 40-jährige Grundhöfer. Es sei wichtig für die Menschen, auch im Alter im bekannten Umfeld zu bleiben, weiter den Kontakt zu Freunden zu halten.
Die Leiterin ist zuständig für die etwa 90 Beschäftigten im Haus, die in der Pflege, den sozialen Diensten wie Ergotherapie und Betreuung sowie der Verwaltung, aber auch in der Haustechnik, der Küche, der hauseigenen Wäscherei und als Reinigungspersonal arbeiten. Außerdem gibt es ein öffentlich zugängliches Bistro an der Eurener Straße.
Für Heimbewohner gibt es zudem einen Frisörsalon und eine Kapelle im Erdgeschoss, auf jeder Etage Speise-, Aufenthalts- und Therapieräume. Wichtig für Demenzkranke: der Rundgang. Dafür wurde extra eine doppelgeschossige verglaste Brücke errichtet.

Rundgang für Demenzkranke


Im Zentrum der Anlage sind ein Garten und eine Terrasse angelegt. Parkplätze entstehen in der Straße Im Greimersfeld sowie am Anbau Helenastraße.
"Das Seniorenzentrum ist für uns eine absolut wichtige Infrastrukturmaßnahme, die es gilt, entsprechend einzubinden", sagt Ortsvorsteher Hans-Alwin Schmitz. Da müssten auch die Eurener mitwirken. Schliesslich gebe es 20 Vereine im Stadtteil, inklusive Herresthal, dazu 23 kirchliche Gruppierungen.
Bereits jetzt gebe es Kooperationen mit dem Pfarrheim und dem Kindergarten, berichtet Heimleiterin Grundhöfer. Schmitz wünscht sich: "Wir müssen versuchen, daraus unser Seniorenzentrum zu machen. Es darf kein Fremdkörper im Stadtteil sein."

Extra

Die Ago-Unternehmensgruppe mit Sitz in Köln ist Betreiber von zurzeit acht Seniorenzentren mit rund 900 Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eine weitere Anlage ist in Dresden (114 Pflegeplätze) im Bau. In der Planungsphase befindet sich das Seniorenzentrum in Pluwig (Verbandsgemeinde Ruwer) mit 64 Pflegeplätzen und 16 betreuten Altenwohnungen, das im Frühjahr 2013 in Betrieb gehen soll.

Artikel im Trierischen Volksfreund vom 12.08.11

 

Neue Wohnformen für ältere Menschen

Die Nachfrage nach Altenheimplätzen in Trier ist riesig, das Interesse groß. Gut 60 Gäste haben sich über den Bau des neuen Seniorenzentrums in Euren informiert. Dort entstehen 87 Pflegeplätze, elf betreute Wohnungen und - ein Novum in der Region - 25 Appartements in ambulant betreuten Wohngemeinschaften. Eröffnung ist im Februar 2012.

Trier-Euren. Der riesige Kran in der Eurener Straße gehört seit Frühjahr zum Ortsbild von Euren. Im Karree Eurener Straße/Im Greimersfeld/St.-Helena-Straße baut die Seniorenwohnanlage Trier GmbH, Köln, ein Seniorenzentrum, das im Februar 2012 eröffnet werden soll. Betreiben wird es die Ago-Unternehmensgruppe ("Ago" bedeutet in der Weltsprache Esperanto "Alter") aus Köln. Architekt der dreigeschossigen Anlage ist der Trier er Werner Schaack. Die Investitionssumme beträgt laut Ago-Geschäftsführer Mathias Neumayer rund 10 Millionen Euro.
"Das Seniorenzentrum Trier besteht aus drei Teilen, dem stationären Pflegebereich mit 87 Pflege- und Kurzzeitpflegeplätzen sowie elf betreuten Altenwohnungen im Dachgeschoss", berichtete Neumayer beim Infoabend in der Ludwig-Steinbach-Straße vor gut 60 Zuhörern. "Erstmalig bieten wir auch zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften (WG) für jeweils zwölf beziehungsweise 13 Bewohner an." Sie entstehen im ersten und zweiten Obergeschoss des zweiten Bauabschnitts auf einem Teil des Geländes des alten Bürgerhauses, dessen Neubau zeitgleich an der Helenastraße entsteht (der TV berichtete). Mit dem Bau werde Anfang September begonnen; die Eröffnung sei für Juni 2012 geplant.
"Die Appartements in den WGs sind autarke kleine Einheiten mit eigener Küche, eigener Haustür mit Klingel und Briefkasten", erklärte Diana Ruhmöller von der Ago. Sie orientierten sich nach dem Konzept der fünften Generation des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA). Das Konzept sei erst im vergangenen Jahr vorgestellt worden, ergänzte Neumayer. "Es gibt nur wenige Seniorenheime in Deutschland, die das anbieten" - auch für die Ago ein Novum.
"Die Bewohner organisieren sich in Gruppen und sollen bei ihrer Versorgung mitarbeiten", sagte Ruhmöller. So könnten die Bewohner lange ihre Selbstständigkeit und Privatheit behalten. Zudem sei stets eine Betreuungsperson präsent. Bei Pflegebedarf könne, ebenso wie bei den Altenwohnungen mit rund 55 bis 60 Quadratmetern Fläche, Küche, Schlafzimmer und eigener Dachterrasse, ein hauseigener ambulanter Pflegedienst in Anspruch genommen werden.
Bereits am 1. Oktober werde die Heimleitung ihre Arbeit in Euren aufnehmen, informierte Neumayer. Sie werde Aufnahmen bearbeiten sowie Personalgespräche führen. Die komplette Betreuung und Versorgung erfolge mit eigenem Personal. Insgesamt sollen rund 70 Voll- und Teilzeitstellen entstehen in den Bereichen Pflege, Verwaltung, Küche, Reinigung, Wäsche und Haustechnik.
Haupteingang des Zentrums ist in der Eurener Straße 170. "Dort begrüßt unser öffentliches Bistro die Gäste", sagte Ruhmöller. Für Heimbewohner gebe es zudem einen Frisörsalon und eine Kapelle im Erdgeschoss. Auf jeder Etage entstehen Speise-, Aufenthalts- und Therapieräume. Zudem gebe es einen Rundgang, besonders wichtig für Demenzkranke. Das Zentrum der Anlage beherrschen ein Garten und eine Terrasse. Parkplätze sind in der Straße Im Greimersfeld sowie am Anbau Helenastraße vorgesehen. Geplant seien auch Kooperationen mit Vereinen und Einrichtungen im Quartier, sagte Ruhmöller. "Unser Ziel ist es, in unserem Seniorenzentrum Menschen die Möglichkeit zu geben, im Alter in ihrem Stadtteil wohnen zu bleiben." Die Ago-Unternehmensgruppe ist Träger von zurzeit sieben Seniorenzentren mit rund 800 Pflegeplätzen und betreuten Wohnungen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Eine weitere Anlage ist in Dresden (114 Pflegeplätze) im Bau. In der Planungsphase befindet sich das Seniorenzentrum in Pluwig mit 60 Pflegeplätzen und 13 betreuten Altenwohnungen, das Anfang 2013 in Betrieb gehen soll. mehi

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aktualisiert am 16.02.12
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